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Im Herzen des Elsass, zwischen Colmar und Strasbourg, liegt Schlettstadt (Sélestat), wenig bekannt und besichtigt. Diese Stadt birgt wahre Schätze, schöne Bauwerke aber vor allem eine der zwei europäischen humanistischen Bibliotheken, die man auf jeden Fall besichtigen sollte. Noch dazu liegt Schlettstadt ideal um die Dörfer der Region zu erkunden.

selestat

16 000 Einwohner, 22 km von Colmar und 49 km von Strassburg entfernt.

Der Parkplatz der Touristeninformation ist gebührenfrei (den Schildern „centre ville“ (Stadtmitte) folgen) und ist ein guter Ausgangspunkt für die Stadtbesichtigung.

Touristeninformation : 10, boulevard du Maréchal Leclerc, 67600 Sélestat
Tél : 03.88.58.87.20
http://www.selestat-tourisme.com/ info@selestat-tourisme.com


Der Legende nach wurde die Stadt von dem Riesen Sletto gegründet. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem 8. Jhd, aber damals gehörte der Ort noch zu dem Dorf Kintzheim. Die Stadt beginnt sich während des 9. Jhd zu entwickeln, als Hildegard von Buren, Mutter des ersten von Hohenstaufen, hier eine Kirche bauen lässt, welche 1094 von Benediktinern aus Conques bestzt wurde.
Die Stadt wurde von der Abtei regiert bis Friedrich II. von Hohenstaufen Schlettstadt als freie Stadt erklärt. Die Bürger übernehmen dann mehr und mehr die Macht. Schlettstadt entwickelt sich und wird Mitglied des Zehnstädtebundes, vergrössert ihre Befestigung, empfängt klösterliche Orden und betreibt Handel.
Die Renaissance ist die Blütezeit der Stadt welche eine Hauptstadt des Humanismus wird.Ihre Schule wird in ganz Europa berühmt. Die Reformation, der Bauernaufstand und der Dreissigjährige Krieg führen Schlettstadt in den Ruin. Wie der Rest des Elsass gehört nun auch Schlettstadt wieder zu Frankreich. Neue Schutzwehre werden von Vauban gebaut und Schlattstadt wird zur Garnisonstadt. Die Stadt blüht nun wieder etwas auf aber sie entwickelt sich nicht so wie die anderen elsässichen Städte. Die weitere Geschichte der Stadt ist die des Elsass.