Das Dorf von Dambach-La-Ville
Dambach-la-ville
ist eines der weniger bekannten elsässischen Dörfer, jedoch
stehen in diesem Dorf mehrere schöne Fachwerkhäuser und
Renaissancehäuser mit wundervoller Bepflanzung und herrlichen
Brunnen. Das Dorf liegt sehr schön in 470 ha Weinbergen (die
grössten des Elsass).

Praktische Infos im Dambach-La-Ville
2000
Einwohner, 50 km von Strasbourg und 31 km von Colmar entfernt.
Viele Parkmöglichkeiten inner- und ausserhalb der Stadtmauern.
Touristeninformation : 11, place du marché,
67650 Dambach-la-ville (03.89.20.68.92)
Tél. : 03.88.92.61.00
www.pays-de-barr.com/fr/dambach-la-ville/
otdambach-la-ville@tourisme-alsace.info
Rechnen
sie mit 2 Stunden für eine Besichtigung.
Geschichte von Dambach-La-Ville
Das
Dorf wird erstmals schriftlich im 12. Jahrhundert erwähnt,
als es den Gutsherren von Bernstein gehört. Später leiten
die strassburger Bischöfe das Dorf, die Stadtmauer wird im
14. Jahrhundert gebaut und Dambach-la-ville wird zur Stadt erhoben.
1444 wird die Stadt von den Armagnac des französischen Königs
geplündert, die damals gegen die Schweizer Konföderation
zogen und vom zukünftigen Louis VI angeführt wurden. Letzterer
wurde während der Belagerung ins Knie getroffen. Die Stadt
kapituliert und der Bischoff von Strasbourg schenkt Louis zwei Pferde
als Entschuldigung.
Der Bauernaufstand im 14. Jahrhundert sowie der Dreissigjährige
Krieg sind trostlose Zeiten für die Stadt. Erst ab dem 17.
Jahrhundert blüht die Stadt durch den Weinbau auf. Man erzählt
das ein Kind, welches im Wald spazieren ging, einen Bären wilde
Trauben essen sah, und dass seither in Dambach-la-ville Wein angebaut
wird. Der Bär ist das Wahrzeichen der Stadt.

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