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Die Kathedrale : Das Münster diente während der
Revolution als Kathedrale. Der heutige gotische Bau aus gelbem Sandstein
stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert.
Das Querschiff und der Lettner wurden im 13. Jahrhundert, der Chor,
die östliche Fassade und der 71 Meter hohe Turm im 14. Jahrhundert
fertiggestellt. Der Turm wurde während eines Brandes 1572 zerstört
um im Renaissancestil wider aufgebaut.
Die
östliche Fassade (wo sích der Eingang befindet)
ist sehr spärlich dekoriert und wird von hohen Strebepfeilern
umrahmt. Nur das Portal enthält ein paar Skulpturen.
Im Bogenfeld sieht man die Anbetung der Heiligen Drei Könige,
das Jüngste Gericht und eine Statue von St Martin. St
Martin teilt seinen Mantel in zwei, um einem Armen die Hälfte
zu schenken. Der Christ erscheint ihm in der darauffolgenden
Nacht in diesem Mantel. St Martin verlässt die Armee
und bekehrt sich.
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Das
Südportal, welches St Nikolaus gewidmet ist, stammt aus
dem 13. Jahrhundert und kennzeichnet den Übergang vom
Romanischen zum Gotischen. Die untere Hälfte des halbkreisförmigen
römischen Bogenfeldes zeigt die Nikolauslegende. Zur
Rechten von St Nikolaus stehen drei junge Mädchen die
er vor einem schweren Schicksal (Prostitution?) gerettet hat,
da ihr Vater die Aussteuer nicht zahlen konnte; zu seiner
Linken, drei junge Männer, die wahrscheinlich die Auferstehung
von drei Kindern darstellen, die sich im Wald verlaufen hatten
und von einem Metzger getötet wurden.
Diesem Bogenfeld ist ein weiteres gotisches aufgesetzt, welches
das Weltgericht schildert.
An der Aussenseite stellt die vierte Statue von links den
Architekten des Portals, Meister Humbert, mit Winkelmass dar.
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Im
Inneren steht eine sehr schöne Orgel, die 1755 von Andreas
Silbermann gebaut wurde. Der Chorumgang wird durch mehrere Kapellen
bekränzt.
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Gegenüber dem Südportals befindet sich die ehemalige Wachstube
und Gerichtslaube.
Dieses
herrliche Bauwerk im rheinischen Renaissancestil ist um die Pforte
mit toskanischen und um die Loggia mit korinthischen Säulen
geschmückt. Unter diesen Säulen sind Masken zu sehen.
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Um das Münster herumgehen, durch die rue des prêtres
und die rue des clefs bis zu der place Jeanne d’Arc gehen.
Es befinden sich dort sehr schöne Fachwerkhäuser.
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P5 |
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