Die Geschichte von Colmar
Das
erste Schriftstück das Colmar erwähnt
stammt aus dem Jahre 823, als Ludwig der Fromme
dem Kloster von Münster ein Grundstück aus der Region
Columbarium schenkt. Diese Region bestand wahrscheinlich damals
aus ein paar Gutshöfen. Im Laufe der Jahre entwickelt sich
die Gemeinde, und wird Anfang des 12. Jahrhunderts unter der Lehnherrlichkeit
von Frederick II. von Hohenstaufen zur Stadt. Zu
dieser Zeit siedeln sich verschiedene Religionsgemeinschaften
an, wie z.B. Franziskaner, Dominikaner, Augustiner, ...
1354 entsteht aus dem Zusammenschluss der zehn Reichstädte
des Elsass der berühmte Zehnstädtebund,
welcher den Status und die Sicherheit des Stadt verteidigt. Dieser
Bund hat bis zur französischen Revolution bestanden. Zum Nachteil
des Adels verwaltet zu jener Zeit das Bürgertum die Stadt.
Die goldenen Zeiten Colmars sind das 15. Und 16. Jahrhundert, wo
zahlreiche grossartige Gebäude erschaffen werden. Handel und
Landwirtschaft bereichern die Stadt. Colmar übersteht die Wirren
der Reformation 1575 verhätnismässig
unbeschadet.
Dafür führt der Dreissigjährige Krieg
zu grossen Umwälzungen. Die Stadt ist ruiniert und begibt sich
erst unter das Protektorat von Schweden, dann von Frankreich. Nach
dem Krieg versucht die Stadt ihre Unabhängigkeit wiederzuerlangen,
aber Ludwig XIV. gibt seine Macht nicht ab. Colmar
muss nachgeben und wird 1678 durch das Abkommen von Nimogue
zur Königsstadt, trotzdem darf die Stadt ein paar ihrer Privilegien
behalten. Langsam wird Colmar französisch... Colmar wird Sitz
der Präfektur Haut-Rhin.
1870 werden Colmar und seine Region and Deutschland abgetreten.
Nach 1918 gehört die Stadt wieder zu Frankreich, um im 2. Weltkrieg
wieder unter deutscher Herrschaft zu stehen. Heute ist sie die dritte
grosse Stadt des Elsass. Colmar gilt als ruhig und bürgerlich.
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